Selbstorganisation
braucht Führung

Die großen Themen in der Führung sind in der heutigen Zeit die Bewältigung von Komplexität, die Anpassung an die heutige Marktdynamik und die Mitgestaltung von Markttrends.

17.02.2020

Selbstorganisation braucht einen Rahmen und wirkungsvolle Führung

Was also kann eine Führungspersönlichkeit für ihre Organisation leisten? Sie kann die Intelligenz des Systems nutzen und ausrichten, das heißt, diese in einem Rahmen moderieren. Sie kann die Bedingungen schaffen, bei denen sich ein Team wohlfühlt, kreativ und produktiv sein kann und die Kompetenzen sinnvoll verbindet, um die genannten Ziele zu erreichen. Das bedeutet in erster Linie, eine Vertrauenskultur zu schaffen.

Wenn man der Meinung ist, dass Menschen allein miteinander keine Ordnung bilden können, dann möchte Führung Ordnung schaffen. Es besteht häufig ein kleines Missverständnis in Bezug auf Selbstorganisation. Selbstorganisation bedeutet nicht, dass jeder im System machen kann, was er will. Vertrauen ist die zentrale Kategorie von Selbstorganisation und Selbstorganisation braucht einen klaren Handlungsrahmen.

Wenn man Informationen in einer Organisation frei verteilen möchte, also Transparenz schaffen, muss man die Kultur vorbereiten. Nur wenn man gemeinsam eine Vertrauens- und Wertebasis hat, findet keine Verletzung statt und man lernt sich sehr gut kennen. Man kann Werte nicht verordnen, sondern sie geführt kontinuierlich aushandeln. Das heißt, man braucht miteinander einen Prozess des Diskurses und einen kontinuierlichen Prozess der Verhaltensänderung.

Selbstorganisation braucht Führung
Führung muss sich messen und überprüfen lassen – anhand dessen, was gesagt wird. Die Mitarbeiter werden sehr genau hinschauen und prüfen, ob es Unterschiede gibt zwischen dem, was gesagt wird, und dem, was Führung verhaltensmäßig bestätigt. Integrität und Authentizität zu diesen Werten sind entscheidend. Wenn innerhalb einer Organisation drei bis vier Prozent eine Richtung einnehmen, dann orientiert sich die ganze Organisation in diese Richtung. Man braucht nur eine Grundmenge von Menschen, die miteinander eine anfängliche Ausrichtung beziehungsweise Zentrierung hat, die sich also mit Vorbildfunktion in eine Richtung begibt.

Führung muss sich bewusst machen, was sie will und wo das Unternehmen steht. Wenn man es auf dieser Basis der Reflexion schafft, sich gemeinschaftlich auszurichten, dann muss man nur die Faszination auf ein paar Menschen übertragen. Dann entsteht nach einer Weile nicht so etwas, was man Push nennen würde, sondern ein Pull- und ein Flow-Zustand. Wenn das wirklich attraktiv ist und das, was da kommt, mit der Umwelt kompatibel ist, wenn das sozusagen mit dem Markt stimmig ist, dann dreht sich das System. Führungskräfte können nur über Faszination motivieren, nicht über Befehl und Gehorsam. Befehl und Gehorsam finden ihr Ende beim Thema Kultur. Das geht nicht, Kultur kann man nicht befehlen, das funktioniert nur über Vertrauen.

So entsteht ein starker Teamgeist und ein Hochleistungsteam kann füreinander und miteinander Spitzenleistungen erzielen.
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Christopher Dröge

Vertrieb & Customer-Relations

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